Essig’s

March 21st, 2012 by chrisi
Niederreithstraße 35b
A-4020 Linz
gourmetklees:
Tel. +43 (732) 77 01 93 essen:
http://www.essigs.at service:
  preis:

endlich wirds warm und wir brauchen keine hauben mehr. vielleicht hat sich georg essig – vormaliger haubenkoch vom vogelkäfig – bei der eröffnung seines restaurants essig’s ähnliches gedacht. möglicherweise will er sich aber auch nicht mehr der gastromafia stellen. wir findens gut, wenn sich wer nichts um hauben schert. qualität statt haube!

zu essen gabs jakobsmuscheln als vorspeise. ehrlich gesagt, sie waren gut, aber nicht das, was ich mir erhoffte. gut. das nachfolgende rinderfilet mit kuskus in chilisauce holte alles wieder auf. perfekt auf den punkt gebraten und mit einer herrlichen schärfe. ach, ich träum heut noch davon. und das beste. zwei wirklich ordentliche stücke, die auch satt machen. sehr, sehr selten in der topliga der gastronomie. als nachspeise gabs  topfennockerl auf rhabarberkompott. uih, das war köstlich. insgesamt echt super gut und quelle surprise – wir waren satt.

im service merkt man sofort, hier sind dienstleistungsprofis am werk. bei der türe reingekommen, wurde der mantel abgenommen und zum tisch geführt – wir halt, nicht der mantel. irgendwie funktioniert hier alles reibungslos und flott. aber alles andere als übertrieben und aufdringlich. es war immer alles da und das service arbeitete perfekt im hintergrund. eindeutig, da gibts alle punkte – hier sind profis am werk.

das look and feel des restaurants sei hier ebenfalls erwähnt. warum? weils einfach nicht passt. eine lieblos anmutende architektur, die unterkühlt und künstliche moderne anstrebt und sich dabei in kitschigkeit verliert. viel glas und ein liebloser versuch französischen charme zu entwickeln. wohlfühl architektur sieht und fühlt sich anders an. bitte dringend handeln.

preislich lag das 3-gänge-menü bei 39,- euro. für diese herausragende küche ein fairer preis. das dürfte auch einen ehemaligen finanzminister bewogen haben, am nachbartisch platz zu nehmen.

insgesamt eine tolle küche, die sich in linz gastronomisch ganz weit vorne einreiht. nur die immobilie passt nicht ins konzept.

Fideler Affe

January 17th, 2012 by chrisi
Priesterhausgasse 8
A-5020 Salzburg
gourmetklees:
Tel. +43 (662) 877 361 essen:
service:
preis:

inmitten der salzburger innenstadt gelgen ist er, der fidele affe. lustiger name für ein rustikales, typisch österreichsiches gasthaus. montag und das lokal war voll, bummvoll. wir hatten glück noch einen tisch zu bekommen, teilten uns einen großen tisch mit zwei amerikanern – die hatten tafelspitz und steinpilz teigtaschen.

heut gibt’s ein doppelresümee, da wirs wieder mal zusammen geschafft haben. also hatten wir einmal das fidele affensteak (irgendwie der einzige hinweis auf den namen des lokals) – ein schweinefilet mit champignions und tomaten, überbacken mit käse – das ganze auf rösti. fleisch gut, champignons aus der dose! – der rest war gut. durch die champignons wurde das gericht aber langweilig. also nicht wirklich so der bringer. do it like the americans – die ja für ihre exzellente küche und ihren degenerierten geschmackssinn weit über ihre grenzen bekannt sind – riskierten wir bei der zweiten wahl ziemlich. also bitte einmal teigtascherl mit steinpilzen gefüllt und bandnudeln. was soll ich sagen, die teigtascherl waren spitze und die steinpilze frisch und aromatisch, fast schon übertrieben aromatisch. Jaja, das hat gepasst. so ist unsere speisenwahl nicht zu unserer beider zufriedenheit gelangt. in summe besseres mittelfeld.

service – österreichisch nett – wie könnte es mitten in salzburg anders sein – gut vorbereitet und trotz vollem lokal bemüht, etwas für die gäste zu tun. kurz bevor die gäste mit einer reservierung auf unserem tisch zu erwarten waren, kam sogar der chef und bot uns an, einen anderen tisch für uns zu organisieren. service ist top. also wirklich. flott, bemüht und freundlich, so soll es sein.

preislich – sind wir in der gehobenen mittelklasse angekommen. ist bei der lage in der linzergasse in salzburg aber auch üblich. also keine überraschung.

warum der fidele affe fideler affe heisst, scheint nicht schlüssig – aber scheinbar muss in salzburg alles irgendwie fidel sein – lieber woiferl. nichtsdestotrotz ein nettes gutbürgerliches lokal mit toller innenstadtlage. da kann man hingehen!

Aumann – Café Restaurant Bar

December 5th, 2011 by Chris
Aumannplatz 1
A-1180 Wien
gourmetklees:
Tel. 01 470 18 18 essen:
http://www.aumann-wien.at/ service:
preis:

aumannplatz – wien – 18. bezirk. älternen semestern wird diese adresse noch bekannt sein als bankfiliale. falsch gedacht – dies ist jetzt ein café – frühstück – mittagessen – abendessen – bar – ein angenehmes all-around-the-clock lokal. mal was ganz neues – in diese bewertung fließt ein frühstück und vorhergehendes abendessen ein. also kanns mit dem abendessen losgehen. am weg nach hause nach einem langen fortgehen in wien – kamen wir so gegen 21:00 ins lokal 😉 kürbiscremesuppe und babycalamari, damit gings mal los, nachdem der hunger nicht so groß war. babycalamari – kalt? puuaah, ein bitteres erwachen – so wie der darunter angebrachte salat. beim salat wars jedoch absicht das der bitter war. wieder mal ein bild von einem gericht im kopf gehabt und dann kam am teller ganz was anderes daher. was kann da das restaurant dafür? wahrscheinlich nichts. wohl einfach falsch gedacht. wofür das lokal aber schon was kann: es war nicht nur babycalamari, es war auch papa- u. mamacalamari dabei, hat aber eher nach oma-calamari geschmeckt. alt, zäh, gummi. in summe – pfui – nichts für mich. kürbiscremesuppe – eine schlaue mensch – vielleicht meldet er sich zu wort – hat meine umschreibung als “sehmig” zusammengefasst – älterer, mehliger kürbis – so sagt der gebildete bauer. durch die enttäuschung der babycalamaris wurde eine weitere speise gewählt. kartoffelrösti mit knoblauchsauce. war da noch was dabei? schlauer mensch wo bist du? große dicke kartoffel-rösti – sehr cross gebraten – negativpunkt – zu dicke rösti. ansonsten kann man sich nicht mehr erwarten bei so einem gericht, sind halt kartoffelrösti mit knoblauchsauce. abendessen – solala.

am morgen danach – frühstück um 10:00 wieder im selben lokal. mango-smoothie, leitungswasser und eine frühstückspfanne. gebratene kartoffel, schinken, bratwürstel und dann wird noch etwas gemüse erwähnt. falsch! ein kleines 2cm bratwürstchen, ein scheibchen schinken und dann gemüse, gemüse und kartoffel. eine gemüsepfanne. die nächste falsche vorstellung – in diesem fall ist jedoch die beschreibung auch etwas irreführend. an sich eine gute pfanne wenn man sich mal von der falschen vorstellung verabschiedet. weiters gabs am tisch noch ein english breakfast mit baked beans – war gut. dann war da noch eine portion ziegenkäse mit feigen – war wundergut. den abschluss bildete ein croissant. dies war sehr gut, noch dazu weils schön warm war 🙂 am tisch gab es noch jede menge kleines allerlei – früchtejoghurt, weiches ei, 2 kuchen – alles gut – aber dazu gibt es keine detailerinnerungen mehr. frühstück war ein gutes erlebnis 🙂

service – zugegeben, meine kritik auf die babycalamaris war nicht gerade die charmanteste – auf ein “wars gut?” gabs ein “nein” als antwort. die kellnerin war danach etwas verstört – sorry an dieser stelle, ist doch nicht persönlich 🙂 ansonsten gibts eigentlich nix zu meckern, kellner sind brav am laufen, service ist schnell und passt zum lokal.

preislich – frühstückspfanne war so um die 8-9 euro rum – der rest war auch ziemlich vernünftig. nicht billig, aber auch nicht teuer. preis passt ebenfalls zum lokal, ist halt nicht so billig.

und da es sich um eine ehemalige bank handelt, warten auf der toilette mehrere überraschungen. der alte tresorraum grüßt. auf jeden fall ein lokal zum wiederhingehen, der verdacht liegt nahe, das hier schlechtes glück bei der wahl der speisen mitgespielt hat.

Biobäckerei Gragger

November 22nd, 2011 by bianca
Hofgasse 3
A-4020 Linz
gourmetklees:
Tel. 0732 790132 essen:
http://www.gragger.at/ service:
  preis:

DAS juwel und DIE biobäckerei in linz. ehrlich. (!)
Als ich vor einigen jahren zum ersten mal ganz zufällig über den gragger in der linzer altstadt gestolpert bin, weil ich mit einem ausländischen gast durch die altstadt in richtung schloss wanderte, mussten wir einkehren.

schon von außen schaut der laden verlockend und heimelig aus. das große angebot an hübschen sauren und süßen teilchen, gleich wenn man reinkommt, macht das auswählen schwer. gewählt, einen der limitierten plätze ausgesucht und den herrlichen kaffee mit dem süßen teilchen als kaffeejause  g e n o s s e n. yumm. ein vergnügen.

bedient wird man in dieser bäckerei mit café von äußerst freundlichem personal. der preis stimmt. Ein kleines frühstück um 4 euro inkl. kaffee. wo bekommt man denn das bitte sonst noch in dieser qualität?
mittags gibt es suppen mit gebäck. und demnächst mache ich mich dann über den aperitivo um 6 euro her. weil das scheint auch ganz meines zu sein.

ein durch und durch authentisches und sympathisches konzept. gratuliere. und ich gestehe… I am in love with gragger! macht liebe blind? ich weiß es nicht. am besten selber ausprobieren und verlieben

und froh war ich dann auch – damals vor jahren – dass ich meinem gast so etwas kulinarisch schönes in linz zeigen kann.

Restaurant Agathon

November 1st, 2011 by bianca
Kapuzinerstraße 46
A-4020 Linz
gourmetklees:
Tel. 43 732 771169 essen:
  service:
preis:

Gasthaus und Restaurant steht ganz groß auf der Hauswand des Agathon geschrieben. „Eine Vorwarnung?“ denken wir uns im Nachhinein. Wir haben diese leider ignoriert und sind zu fünft an einem Freitagabend ins Agathon gegangen, um dort top motiviert einen gemütlichen und kulinarisch hochwertigen Abend zu verbringen. Im Lokal angekommen, lässt die Ausstattung noch auf einen positiven Ausgang des Abends hoffen. Dunkle Tische und irgendwie heimelig – ideal für einen gemütlichen Abend mit Freunden.

Ein erster Blick in die Weinkarte zu Beginn, da noch ein Gast fehlt. Der Standardblaufränkische vom Zantho, in jedem Billa für um die 6 EUR erhältlich, um knappe vier Euro das Achterl. Aus Prinzip, auch wenn der Wein okay ist, kann ich ein so überteuertes unspektakuläres Achterl nicht bestellen. Alle anderen Rotweine sind teurer. Ein neuer Blick in die Getränkekarte macht mich fündig und ich bestelle den Hauswein um unter 3 Euro, der sich ein paar Seiten weiter hinten kleingedruckt versteckt (wahrscheinlich unter der Gasthausrubrik). Eine Freundin bestellt ein anderes Achterl Roten, das sie reklamiert, da Muckerln drinnen schwimmen. Genauso wieder im zweiten Glas. Nervig ganz einfach und die Reaktion vom Kellner auf diese Reaktion dürftig. Zusammenfassend ist die Weinauswahl inkl. Preisgestaltung eine große Enttäuschung.

Als Vorspeise teilen wir uns zu zweit eine „große Portion gratinierte Feigen“ mit Gänseleber und Salat um stolze 12 EUR. Zu stolz der Preis für diese mickrigen 2 Feigen und der Gänseleber. Vom Saustall am Teller möchte ich gar nicht erst berichten. Ein gehobener Restaurantpreis für eine möchte-gerne kreative Vorspeise. Puh, für diesen Preis muss wirklich was anderes geliefert werden. Essbar, aber bei weitem keine 12 EUR wert und die Kombination unpassend.

Das Angebot an Hauptspeisen ist groß und reicht von Chile con Carne, Traditionellerem über Fisch bis Erdnusscurry. Bei diesem Kuddelmuddel beschleichen mich gleich Zweifel: „Beherrscht dieser Koch wirklich so viele verschiedene Küchen?“. Vorweg: leider nein. Meine Muscheln in Tomatensauce um 12 EUR waren zwar schmackhaft, aber wenig und wurden ohne Brot oder Fritten serviert. Auf meine Frage, ob Brot dabei ist, hat der Kellner nur gemeint, dass ich Gebäck pro Stück kaufen kann. Völlig unpassend standen Mohnflesserln und Salzstangerln zur Auswahl für 1,20 EUR pro Stück. Ahja, das Brotkörberl wurde vom Kellner gebracht und dann kurzerhand wieder weg genommen, da er es für einen anderen Tisch benötigte. „???„ standen auf unserer Stirn geschrieben – sagen konnten wir nichts mehr.

Zwei verschiedene Currys wurden bestellt, die beide offenbar in den 80iger Jahren steckengeblieben sind, als hierzulande die Currygewürze noch schwer zu haben und nicht bekannt waren. Beide „Currys“ waren Zutaten mit Kokosmilch. Essbar durchaus, aber eben kein Curry und für 12 EUR auch überteuert. Dann noch TK-Erbsen im Fischcurry… Auweia, das lässt mich die Zubereitung aller Speisen in diesem Gasthaus/Restaurant in Frage stellen.

Der gegrillte Fisch mit Eierschwammerlrisotto war ein visueller Schock. Das Teller übervoll mit Salatblättern auf denen der Reiseintopf mit Schwammerln präsentiert wurde und oben drauf der Fisch. Der Reis mit Schwammerln war stark überwürzt, essbar, aber sicher kein Risotto, da bei weitem zu flüssig. Der Fisch gut, aber für 16 EUR auch durchaus ein stolzer Preis.

Am Tisch haben sich kurz die Geister geschieden, ob man es gut findet, wenn der Koch (und Eigentümer ?) ins Lokal kommt und fragt, ob das Essen schmeckt. Eigentlich, so einigten wir uns, finden wir das gut, aber nicht, wenn er Plastikhandschuhe trägt. Diese Handschuhe waren dann doch eher unpassend.

Summasumarum: das Essen ist Wanna-be-international und dafür eindeutig überteuert. Die gespaltene Persönlichkeit dieses Lokals hat sich durch den ganzen Abend gezogen. Wäre ich eine Restaurantberaterin würde ich raten: Reduktion der Speisenauswahl auf Basis der Kernkompetenz des Kochs! Oder wenn das nicht gewünscht ist, dann bitte Fortbildung dahingehend, dass die Bilder, die man im Kopf hat, wenn man Curry oder Risotto bestellt, auch Wirklichkeit werden.

Last, but no least: das Service. Maximal unteres Wirtshausniveau. Der Kellner hat vor lauter sich selber reden hören wollen, auf unsere Wünsche und Bestellungen vergessen. Gleichzeitig zu viel von unserer Zeit durch sein Geschwafel konsumiert. Nein, danke! Die Brotkorbaktion war dann noch eine Spezialleistung. Seine Kollegin ist mehrmals an unserem Tisch vorbei gegangen, ohne die leeren Teller abzuservieren oder uns generell eines Blickes zu würdigen.

Mir scheint – und so wurde es auch von meinen in Linz ansässigen Freunden erzählt – hat diese Lokalität schon bessere Zeiten erlebt. Aktuell würde ich kein zweites Mal hingehen! Leider. Aber vielleicht wird es ja mal wieder besser, weil das Potenzial grundsätzlich da ist.

Wirt am Graben

August 13th, 2011 by chrisi
Graben 24
A-4020 Linz
gourmetklees:
Tel. +43 732 772975 essen:
http://www.wirtamgraben.at service:
  preis:

schon sehr viel gutes über den wirt am graben gehört. wird zeit, dass wir dem wirtshaus endlich einen besuch abstatten. das lokal entwickelt sich ja – bzw. ist es schon – zu so was wie einem szenelokal. die zielgruppe des lokals wird mich jetzt steinigen für diesen vergleich, da jegliche form von gleichdenken oder in dem fall gleichhinrennen eher unerwünscht ist. aber was gut ist, oder zumindest wo man gut isst, spricht sich herum. wie das essen nun wirklich beim wirt am graben ist, nun ja? wir sind offen. finden es heraus und wollen unsere neugierde befriedigen. und psst, letztlich finden wir es ja insgeheim auch faszinierend neue, erfrischende konzepte, weg vom gleichklang der massenkonsumation zu entdecken.
inhaltlich leicht abgedriftet wenden wir uns zum wirtn. ein bodenständiges mühlviertler wirtshaus, das die tradition der region ins zentrum von linz transportiert. gastronomisch verpackt mit einem mix aus tradtioneller hausmannskost und kreativen geschmacksexperimenten. die atmosphäre im lokal ist – ich würd sagen – angenehm und entspannt. schön so. besonderes schmankerl, ein toller innhof-gastgarten.

essen. der blick in der karte zeigt sofort. hier hat sich wer hingesetzt und über die auswahl der gerichte nachgedacht. auf gut facebook-neudeutsch „gefällt mir“ und das macht auch wirklich lust, sich durch die karte treiben zu lassen. voller vorfreude habe ich mich für gebratene schupfnudeln mit birnen und münster entschieden. kurzer prozess. die nudeln waren zu schwach angebraten, der münster – ein französischer weichkäse – roch zwar schon herrlich durchs lokal, versagte dann aber auf der zunge komplett. ein geschmackloses desaster. was blieb noch über? die birnen. ja, die birnen waren ein voller erfolg. zart filetiert und geschmacklich erfrischend. leider waren die birnen ja nur zusätzliche geschmacksbringer und so versuchte ich aus allen ritzen des tellers birnen herauszukratzen, was aber langfristig ein aussichtloses unterfangen war. insgesamt also eine regelrechte enttäuschung. es fehlte einfach der pepp. das essen war eine fade angelegenheit. lichtblick war der biosaft. geschmacksrichtung lavendel. toll.toll.toll. schmeckt echt genial, bitte probieren!

sehr freundlich war auch das personal. das kann man echt behaupten. es verbreitet eine angenehme und bemühte stimmung, fern ab von hektik. wir haben uns wohl gefühlt. zudem erfreulich, dass der wirt am graben mo-so geöffnet hat. eine wohltat, da es sonntags in linz nicht mal so einfach ist, ein ansprechendes, geöffnetes lokal zu finden.

preislich stimmt das niveau grundsätzlich – mal abgesehen von der gewählten mahlzeit. die nudeln haben euro 8,50 gekostet. insgesamt erscheinen die preise fair.

finalemente. der wirt am graben hinterlässt einen schalen nachgeschmack. das essen war leider echt enttäuschend. wir haben und würden uns eine prickelndere küche wünschen, die dem konzept des wirtshauses stehen würde. wir geben die hoffnung nicht auf!?