May 13th, 2012 by chrisi
1492…ein prägendes jahr für kolumbus. aber auch österreichische bierfreunde wissen genau was damals passierte. im salzburger lande - nahe dem untersberg - wurde das stiegl bier entdeckt. ein traditionsbetrieb mit brauerei, brauhaus, braumuseum und wirtshaus. kurzum, wir waren dort. schreit also alles schwer nach touristenfalle.
gegessen haben wir in der paracelsusstube. eine rustikal eingerichtete wirtshausstube inmitten des brauareals. schöne stube, vor allem nicht verkitscht. die speisekarte bot keine gerade riesige auswahl. hmmm. aber alle klassiker der traditionell österreichischen küche drauf. die tagesempfehlung war eine schnitte vom beiried mit einem senf-dill-püree überbacken, dazu süßkartoffeln und fisolen. klingt hervorragend - also gleich dafür entschieden. zu trinken: stieglbier - what else.
erste überraschung: es gab einen gruß aus der küche. bio schwarzbrot mit paprika- und kürbiskernaufstrich. plus einen biospeck von einem salzburger bauern, der sensationell war. das war mal ein gelungener gruß vom küchenchef. danke dafür. voller neugier sollte uns auch die hauptspeise nicht enttäuschen. eine zartrosa gebratene beiriedschnitte, die sich schon beim bloßen gedanken in zwei hälften teilte. ohne zu übertreiben, das geschmackserlebnis war in verbindung mit dem senf-dill-püree eine sensation. diese zubereitungsart sollte in das rezeptbüchlein eines jeden hobbykochs. beste fleischqualität mit einem toll komponierten beilagenensemble, das verdient sich selten vergebene 10 klees. spitze gemacht.
service: es war alles da, es ging flott, es war unaufdringlich und professionell. aber ein bissl zu unterkühlt. in so eine wirtsstube gehört eine gsunde packung schmäh und lockerheit.
preislich ist es gehobener. hauptspeisen zwischen 15 und 20 euro. aber es war einfach fantastisch. sowohl geschmacklich als auch qualitativ. gruß aus der Küche - den hab ich hier auch erstmals bekommen. und in der innenstadt isst man meist teurer, zu oft nicht vergleichbar guter küche. ja, das passt einfach.
resümee. die touristenfalle, die alles andere als eine falle ist. oder kommt falle von verfallen?!
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May 3rd, 2012 by Chris
Dornerplatz 3, Ecke Blumengasse 44
A-1070 Wien |
gourmetklees: |
| Tel. +43 1 9569433 |
essen: |
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service: |
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preis: |
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ein guter abend, eine lustige pizza, zuwenig personen und zuviel essen. so in etwa hat sich alles angebahnt und abgespielt.gearbeitet, erledigt und da war er der hunger. dieser übermächtige hunger wo man schon weiß, dass man eigentlich gar nicht soviel hunger hat, aber ganz bestimmt ganz viel essen wird, ungefähr die halbe welt (vielleicht ein bissi weniger). gefährlich dieser hunger. was essen? der moderne teenager - nein nicht nur mehr teenager machen das - googelt und siehe da ein italiener der liefert. zuerst in der falschen filiale angerufen welche nicht in unseren bezirk liefert, dann doch nochmal angerufen und dann wurde die bestellung aufgenommen und an die andere filiale übermittelt. service plus! bestellt haben wir am ende eine proscutto ruccola familienpizza (58cm durchmesser oder so?) und dann nochmal diese größe, mit doppeltem boden, salami-pizza. doppelter boden, welcher gefüllt ist mit mozarella. na hui, da kam ein ganz schön großer fleck pizza auf uns zu. nachträglich stellte sich heraus, dass es eine der pizzen gar nicht auf der karte gibt - extra service-plus! service landet also schon mal bei sagenhaften 8 klees!
preis - zu diesen zwei ufos gab es dann noch 2 liter cola freihaus dazu - und wir landeten schließlich bei 42 euro. laut unserer rechnung war das zuviel, nachgerechnet und wieder angerufen - jetzt haben wir ein guthaben von 2 euro
das macht den unglaublichen 9.klee aus beim service. die preis-klees kommen auf 7 klees.
essen - wir haben 2 tage davon gezehrt und 2-3 familien davon ernährt. an der quantität hat es also mit sicherheit nicht gemangelt. qualität - es war eine gute “zustellpizza” war nicht die feinste und delikateste pizza, aber es war eine gute, leicht über dem durchschnitt gelegene pizza. der doppelte boden war gut, gab der pizza was amerikanisches saftiges. hat geschmeckt. und lustig wars. gute voraussetzung für eine derartige pizza.
allein schon wegen dem bestellerlebnis sollte man es ausprobieren - es gab spiel, spass u. spannung was geliefert wird.
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April 24th, 2012 by Chris
viele sprechen davon - angeblich der neue typisch amerikanisch coole neuer insider burgerladen von linz. was und wieviel davon übrig bleibt werden wir am ende sehen.
die location - nicht gerade gute lage, vielleicht passt das lokal aber gut dort hin. ein kleiner container - irgendwann war dort mal ein pizza-zusteller - küche und 2 kleine tische in einem. ähnelt mehr einer würstelbude im inneren, wobei beim flair schon sehr auf den typisch amerikanischen eindruck wert gelegt wurde. gute gestaltung, das beste aus dem raum rausgeholt. draußen gibt es noch einen außenbereich - nicht versucht, da zu kalt/regen (obwohl dieser überdacht ist u. umweltverschmutzende heizstrahler zur verfügung stehen).
zum essen: basisburger plus auswahl an verschiedenen zutaten, darunter viele verschiedene saucen von sauce tartar, über versch. bbq saucen bis hin zu hot saucen. starker pluspunkt. abgesehen von dem custom burger stehen noch 6 verschiedene vordefinierte burger zur verfügung + pommes, zwiebelringe, chickenwings u. fish u. chips. also bauten wir drauf los: schinken + geröstete paprika u. champignons u. cheddar käse mit rindfleisch und jack daniel’s smokey sauce und einmal einen huhnburger, gebratener reis, cheddar u. kräuter-knoblauch sauce. dazu gab es pommes frites und einmal zwiebelringe. ganz systemathisch: pommes mittelgut - sind bei burger king besser - noch entfernt von hausgemachten pommes (wenn sie hausgemacht sind, dann nicht gut fritiert). zwiebelringe mittelbessergut - könnten etwas knuspriger sein. die burger: der rindfleischburger mittleres mittelmaß, der hühnerburger mies bis ungenießbar. rindfleischburger war gut, das brot könnte generell etwas mehr gebraten/backen sein, wobei es fehlte das gewisse etwas was den burger irgendwie besonders gemacht hätte. der hühnerburger war pfuiii, da stimmte was nicht. es schmeckte so als ob das hühnerfleisch zum grillen mit einer sauce eingeschmiert wird, diese sauce war so dominant, dass der restliche burger davon dominiert wurde. für meine begleitung nicht genießbar, fü rmich ein sehr seltsamer hungerstiller. summa summarum kann das essen nicht die erwartungen erfüllen, daher die leicht unterdurchschnittliche bewertung - 3 klees.
service: die bestellannahmefrau ist freundlich, da gibt es nichts. mehr gibt es auch nicht zu bewerten, gegessen wird 3m von ihr entfernt oder draußen. mehr service findet nicht statt. bleibt positiv zu erwähnen - zustellservice ist vorhanden
5 klees
preis: burger + pommes u. cola im spar menü preis ~10-12 €. für das was man erwartet okay, für das was man bekommt, definitiv nicht. 4 klees.
am ende bleibt amerika. guter neuer insider laden - dem können wir leider nicht zustimmen.
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April 15th, 2012 by Chris
hacienda am hauptplatz in linz. zumindest fast. ein kleiner durchgang vom hauptplatz und man landet in dem kleinen lokal. früher das Höfinger, nun die Hacienda. schöne innenraumgestaltung, man fühlt sich auf anhieb wohl (im sommer wäre der kleine hof als außenbereich herrlich). 2 junge servicekräfte, sehr auf zack und freundlich. sehr positiv, freundlich und symphatisch, aber fast eher wie in einem gasthaus und nicht wie in einem restaurant. luft nach oben ist auf jeden fall vorhanden. gibt nette 6 klees und 6 nette klees.
und ab zum essen. die speisekarte ist hier abrufbar. wir wählten einen ceasar’s salat, eine maissuppe, pechuga de pollo rellena (hühnerbrust in minipopcornkruste gefüllt mit mango, avokado und chorizo dazu gegrillte polenta) und einmal die vegetarischen fajitas. ceasar’s salat - wunderbar herrlich, alles dabei (und nicht dabei) - so soll er schmecken. die maissuppe vielleicht etwas dezent im geschmack, aber nach ein paar löffeln hat gerade das die suppe sehr interessant gemacht. gut. die hühnerbrust - wuhaaa - ein sehr gutes ding. äußergewöhnliches geschmackserlebnis, hat mich sehr überzeugt die mischung aus mango, avokado und fleisch. einziges pünktchen die minipopcornkruste - amaranth - ist jetzt nicht wirklich eine knusprige kruste - knusprige kruste wäre interessant zu probieren. die fajitas waren gut, man bekommt was man bestellt. beim brot, den fajitas (oder wie auch immer) haben gut 2 stück gefehlt, in selbigem verhältnis könnten die beilagen (salat, etc.) aufgestockt werden. in summe bedeutet das 8 gourmetklees.
vorletzter punkt (ja was kommt denn dann als letztes?) - der preis - ist auf der online-speisekarte ersichtlich - 15 f. das huhn, 13 f. die fajitas und 11 für den salat. angemessener preis für die erhaltene qualität. 7 klees.
allgemeines und letzter punkt: was hoffentlich schnell nachgeholt wird - aber keinesfalls den eindruck des lokals ändert, aber gesagt werden muss, da es doch weh tut:
- nicht auf einer zusatzkarte für die fehlende getränkekarte entschuldigen. dann gibt es halt keine getränkekarte.
- schon gar nicht einen verweis bei der karte auf “…fragen Sie den nächsten sombrero-träger” geben, wenn die kellner dann keinen hut tragen
- die karte gehört grafisch überarbeitet, die erste seite schaut gut aus nach zeitung, dann folgt aber eine lieblose karte (die auswahl der speisen ist sehr gut klein, sehr überschaubar). erste seite und der rest passen nicht zusammen.
das lokal kommt in die watch-liste - d.h. ein weiterer besucht folgt mit sicherheit
das potential, den bisherigen mexikaner könig von linz- das “los caballeros” - abzulösen 
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April 2nd, 2012 by Chris
die kulinarische wien-reise beginnt. wobei hier eher von einer kulinarischen saison - ja wir hoffen sogar auf ein “dauerspiel” - die rede ist. ein paar lokale wurden schon probiert, dieses gab aber den ausschlaggebenden anlass (aufgrund der begleitung und der kritik) für den review.
von außen ein hippes lokal - sogar mit eigener baustelle vor dem lokal. das haben schon mal nicht viele zu bieten. innen genauso, aber ohne baustelle. dafür ein paar kalte tische u. stühle und alte, durchgesitzte sofas und sessel, welche dennoch einen gemütlichen eindruck erwecken. ein sofa belegt, die anderen reserviert, so musste ein tisch her. unbequeme sessel - dafür ein netter, witziger kellner. zu trinken gabs afri cola gefolgt von einem fleischpalatschinken mit faschiertem u. chili-sauce. witzige kombination, ausgesucht und gemampft. ganz und gar nicht lustig war der geschmack, mittel bis schlecht - in dieser reihenfolge. lieblos, wie in 5 minuten zuhause selbst gemacht. fertige chili-sauce + eine palatschinke + falschiertes u. zwiebel rein. erledigt. lieblos, fad, nicht gut. unterdurchschnittlich. der guster auf ein nougat oder marillenmarmelade-crepe verging im nu.
der service war nett und einwandfrei - nach einem platzwechel wurde klar dass der service gemütlich unterfordert ist - es gab teambesprechungen en masse
preis - 6,90.- aus der sicht wäre ich besser zu hause geblieben. einzig u. allein die nette gemütliche unterhaltung - bei wirklich netter musik gab grund zu bleiben. resumé: only return in case of emergency.
p.s.: etwas bitter - zum ende hin waren die reservierten sofas noch immer frei
p.p.s.: die grausigste homepage seit langem, wie kann man nur so etwas produzieren. da ist ja keine homepage noch besser als das.
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March 21st, 2012 by chrisi
Niederreithstraße 35b
A-4020 Linz |
gourmetklees: |
| Tel. +43 (732) 77 01 93 |
essen: |
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| http://www.essigs.at |
service: |
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preis: |
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endlich wirds warm und wir brauchen keine hauben mehr. vielleicht hat sich georg essig - vormaliger haubenkoch vom vogelkäfig - bei der eröffnung seines restaurants essig’s ähnliches gedacht. möglicherweise will er sich aber auch nicht mehr der gastromafia stellen. wir findens gut, wenn sich wer nichts um hauben schert. qualität statt haube!
zu essen gabs jakobsmuscheln als vorspeise. ehrlich gesagt, sie waren gut, aber nicht das, was ich mir erhoffte. gut. das nachfolgende rinderfilet mit kuskus in chilisauce holte alles wieder auf. perfekt auf den punkt gebraten und mit einer herrlichen schärfe. ach, ich träum heut noch davon. und das beste. zwei wirklich ordentliche stücke, die auch satt machen. sehr, sehr selten in der topliga der gastronomie. als nachspeise gabs topfennockerl auf rhabarberkompott. uih, das war köstlich. insgesamt echt super gut und quelle surprise - wir waren satt.
im service merkt man sofort, hier sind dienstleistungsprofis am werk. bei der türe reingekommen, wurde der mantel abgenommen und zum tisch geführt - wir halt, nicht der mantel. irgendwie funktioniert hier alles reibungslos und flott. aber alles andere als übertrieben und aufdringlich. es war immer alles da und das service arbeitete perfekt im hintergrund. eindeutig, da gibts alle punkte - hier sind profis am werk.
das look and feel des restaurants sei hier ebenfalls erwähnt. warum? weils einfach nicht passt. eine lieblos anmutende architektur, die unterkühlt und künstliche moderne anstrebt und sich dabei in kitschigkeit verliert. viel glas und ein liebloser versuch französischen charme zu entwickeln. wohlfühl architektur sieht und fühlt sich anders an. bitte dringend handeln.
preislich lag das 3-gänge-menü bei 39,- euro. für diese herausragende küche ein fairer preis. das dürfte auch einen ehemaligen finanzminister bewogen haben, am nachbartisch platz zu nehmen.
insgesamt eine tolle küche, die sich in linz gastronomisch ganz weit vorne einreiht. nur die immobilie passt nicht ins konzept.
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